380 Dollar für eine Golfrunde - golfen.cc
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380 Dollar für eine Golfrunde

Spekakulär: GC Los Corales, Loch 8.

Golf in der Dominikanische Republik ist so eine Sache für sich. Der US-amerikanische Markt dominiert diese Karibikinsel, liegt sie doch direkt vor der Haustüre. Golfcarts ab dem Empfang, weiß gekleidete Caddies nehmen die Golfbags in Empfang, die Barmaid kurvt mit dem wohl gefüllten Wägelchen über die Fairways und versorgt die Golfer mit Schnaps, Bier und Zigarren. Die Fairways und vor allem die Layout vieler Golfplätze sind vom Feinsten. Pete Dye und Sohn P.B. Dye, Greg Norman, Tom Fazio und Jack Nicklaus haben ihre Designkünste unter Beweis gestellt.

Lores corales Hole 7 copy

Los Corales, Loch 7.

Das Ganze hat allerdings seinen stolzen Preis. Plätze mit 150 Dollar in der Hochsaison (November bis April) sind schon beinahe die untere Grenze. Die augenblicklichen Stars unter den neuen Plätzen sind der GC Los Corales und der GC Punta Espada. Im Bereich des Cap Cana Resorts gelegen, werden hier schon mal 380 Euro für eine Runde inklusive Cart aufgerufen. Amerikanische Gäste, die ohnehin mit wenigen Urlaubstagen ausgestattet sind, werden karibikweit ob ihrer spendablen Urlaubsbörse geschätzt. So auch im Corales Golf (350 Dollar) oder im preiswerteren La Cana Golf (180 Dollar)

lores Altos Chavon

Das Künstlerdorf Altos de Chavon.

Auch der einstige Star, der Klippenplatz des Casa di Campo Resorts, der Teeth of the Dog, ist mit 300 Dollar nicht gerade ein Schnäppchen. Die paar Löcher direkt an der Karibischen See entlang, zum Teil mit Klippen vom Meer getrennt, waren einst das Maß der Dinge. Heute haben dramatischere Plätze ihn abgelöst. Deutsche Reiseveranstalter haben allerdings Packages im Angebot, die die doch hohen Greenfeepreise etwas relativieren. Oft kommen dann noch zum Greenfee die Caddykosten dazu. Die hilfreichen Geister, die mit vernünftigen Spielstrategien (gerade an den Klippenlöchern) und ihren Puttempfehlungen so manchen Schlag sparen, werden mit rund 30 Dollar pro Runde entlohnt.

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The Lakes – durchaus attraktiver Golfplatz mit All-Inklusive.

Wäre da nicht ein neues Resort in Punta Cana, das mit einem eigenem Golfplatz The Lakes, dessen zweite Neun durchaus mit anderen Plätzen mithalten können. Resortgäste zahlen 45 Euro in der Nebensaison für eine Runde, das Cart gleich eingeschlossen. Die Barmaid, die mit ihrem Getränkewagen immer wieder zu den durstigen Golfern stößt, hat keine Barkarte dabei. Schließlich ist es egal, ob Golfer die Getränke aus dem Zimmerkühlschrank mitbringen oder eben frisch gekühlt von der freundlichen Maid bekommen. Trinkgeld nimmt sie natürlich gern.

Die Rede ist vom Bavaro Beach Resort, einem All-Inklusive-Hotel der besseren Sorte. Wer es exklusiver haben will, muss sich im Luxus-Flügel mit Meerblick einquartieren. Frisches Obst und Sekt auf dem Zimmer, eine eigene Rezeption mit Lounge sind Standard. Der große Speisesaal mit dem Charme eines Bahnhofsrestaurants werden damit weitgehend umgangen.

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