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Achtung Golfer: Die Zecken sind da!

Bei milden Frühlingstemperaturen werden nicht nur Golfer zunehmend aktiv – auch Zecken erwachen zu neuem Leben. Menschen, die ihrem Sport im Freien nachgehen – wie Reiter, Golfer oder Radfahrer – kommen oft unbemerkt mit den kleinen Blutsaugern in Kontakt. Die Zecke lässt sich im Vorübergehen abstreifen und beginnt mit der Suche nach einer geeigneten Einstichstelle. Auf Golfspieler lauert die Zecke vorwiegend bei der Ballsuche im hohen Gras – hier ist besondere Vorsicht geboten.

Golfer in Süddeutschland: Vorsicht FSME

Zecken-WarndreieckDie Zecke ist Überträger von zwei Infektionskrankheiten, die Golfspielern gefährlich werden können: Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME, und Borreliose. Vor der Hirnhautentzündung FSME schützt eine sichere und gut verträgliche Impfung. Bayern, Baden-Württemberg, aber auch Teile von Thüringen, Hessen und Rheinland-Pfalz gelten als Risikogebiete für FSME. Bewohnern und Besuchern dieser Risikogebiete empfiehlt das Robert Koch-Institut sich impfen zu lassen. Wichtig: nach einer erfolgten FSME-Grundimmunisierung ist alle drei bis fünf Jahre eine Auffrischimpfung nötig. Deshalb vor jeder neuen Zeckensaison im Impfpass prüfen, ob der Zeckenschutz auf aktuellem Stand ist.

Borreliose – schnelles Handeln ist gefragt

Gegen Borreliose gibt es anders als bei der FSME keine Schutzimpfung. Auslöser der Borreliose sind auch keine Viren, sondern Bakterien. Eine Borreliose kann daher in der Regel gut mit Antibiotika behandelt werden. Entdeckt man eine saugende Zecke gilt generell: so schnell wie möglich entfernen. Mit Hilfe einer Zeckenzange lässt sie sich leicht herausdrehen. Das Risiko den Hinterleib zu quetschen ist dabei gering. Und: je kürzer der Saugvorgang dauert, desto unwahrscheinlicher ist eine Übertragung der Bakterien, die erst nach 12 bis 24 Stunden in den Körper gelangen. Sollte sich eine großflächige, kreisförmige Rötung um die Einstichstelle bilden: besser sofort zum Arzt!

FSME-lo res zeckenkarteWas sollten Golfer sonst noch beachten

Um das Risiko eines Zeckenstichs zu minimieren, sollten Golfer außerdem einige Empfehlungen beachten – dann steht einem gesunden, sportlichen Sommer nichts im Wege:

  • Während Pausen oder nach dem Sport im Freien: den gesamten Körper nach Zecken absuchen (vor allem Arme, Kniekehlen, an Hals und Kopf sowie im Schritt)
  • Möglichst helle Kleidung tragen – das erleichtert die Suche nach den winzigen Zecken
  • Insektenabweisende Mittel verwenden. Diese helfen zumindest kurzfristig, stellen aber keinen hundertprozentigen Schutz vor Zecken dar
  • Unwegsames und zugewachsenes Gelände möglichst meiden. Lassen Sie Bälle besser im Unterholz liegen!

Die aktuellen FSME-Verbreitungskarten und weitere wertvolle Informationen zum Thema Zecke und Zeckenschutz finden Sie auf zecken.de

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