DGV-Jugendkongress: „Was heißt schon Talent?“ - golfen.cc

DGV-Jugendkongress: „Was heißt schon Talent?“

Unterschiedliche Aspekte bei den Vorträgen. Foto: DGV/JanBraun

Auch 2017 veranstaltete der Deutsche Golf Verband (DGV) seinen Jugendgolf-Kongress. Im traditionellen 2-Jahres Rhythmus treffen sich rund 300 Teilnehmer aus dem Leistungssport, insbesondere aus dem Nachwuchsbereich, um die neusten Entwicklungen im Golfsport zu erörtern. Der 6. Jugendgolf-Kongress stand unter dem Motto: „Was heißt schon Talent?“

Gemeinsam mit zahlreichen namhaften Referenten aus Sport und Wirtschaft, darunter Valentin Altenburg (Hockey Nachwuchs-Bundestrainer), Manfred Boschatzke (Direktor Marke und Sponsoring bei der Allianz-Gruppe), Dr. Joseph Baker (Head of Lifespan Health and Performance Laboratory der York University, Canada) und Max Schmitt (Spieler des GC Rheinhessen und Golf Team Germany), wurden am 1. und 2. Dezember die  Aspekte Talentidentifikation, Talentselektion und Talentförderung wurden sowohl aus wissenschaftlicher Sicht als auch aus Sicht der Spitzensportverbände, DGV-Mitglieder, Top-Athleten und Trainer diskutiert.

Vielschichtige Referenten

Aufgrund der Vielseitigkeit der Referenten war es möglich, thematisch über den Tellerrand hinaus zu blicken, indem das Kongressmotto beispielweise für die Bereiche Wirtschaft und Musik debattiert wurde. Die Prämisse des 6. Jugendgolf-Kongress war es, „Talent“ von unterschiedlichen Seiten zu beleuchten und dabei einen Einblick in Theorie und Praxis zu erhalten. Durch die Vielfalt und Vielschichtigkeit des Kongressangebots sollten im nationalen wie internationalen Golfsport sowie in anderen Sportarten und in anderen Bereichen neue Impulse für das eigene Wirken im näheren Umfeld gesetzt und für die selbstverantwortete Leistungssteuerung von Athleten eine Wissensbasis geschaffen werden. Für die Teilnehmer, darunter Golflehrer, Trainer, haupt- und ehrenamtliche Funktionsträger sowie weitere Interessierte und Verantwortliche für den Golfnachwuchs auf Golfanlagen, in Landesgolfverbänden und DGV, konnte somit ein praxisnaher Dialog ermöglicht werden, welcher zur Weiterentwicklung des Jugendgolfs in Deutschland beiträgt.

Das Wichtigste sind optimale Voraussetzungen

Marcus Neumann, Vorstand Sport DGV, zeigte sich begeistert von der Veranstaltung: „Die Teilnehmerzahl, die Referenten, als auch die inhaltliche Tiefe der Vorträge und Diskussionen waren herausragend. Der Jugendgolf-Kongress bildet alle zwei Jahre einen spannenden Rahmen für interessante Gespräche. Ich glaube, er hat alle Teilnehmer angeregt im Jugendbereich und insbesondere in der Talentförderung neue Wege zu beschreiten.“ Marcus Neumann faßt die wichtigsten Erkenntnisse des 6. Jugendgolf-Kongress wie folgt zusammen. “Unsere große gemeinsame Aufgabe besteht darin, optimale Voraussetzungen zu schaffen, damit sich alle unsere Talente bestmöglich weiterentwickeln können. Es ist uns aber dabei wichtig zu betonen, dass es zuvorderst um unsere gesunde Sportkultur geht, in der niemand als Verlierer klassifiziert oder aussortiert wird, alle gewinnen durch und in unserem wunderbaren Sport, auch wenn am Ende nur sehr wenige Golfdeutschland bei Olympischen Spielen vertreten können und werden.”

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