Final Four: Hubbelrath und St. Leon-Rot siegen - golfen.cc
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Final Four: Hubbelrath und St. Leon-Rot siegen

Die Meister 2017, GC St. Leon-Rot und GC Hubbelrath, erhalten von Audi für je ein Jahr je einen Audi SQ7 Foto: Audi/Minkoff

Alles bleibt beim Alten: Die Damen des GC St. Leon-Rot und die Herren des GC Hubbelrath sind die Deutschen Mannschaftsmeister 2017. Beim Final Four der Kramski Deutschen Golf Liga (DGL) presented by Audi, das erstmals im Kölner Golfclub stattgefunden hat, verteidigen beide Vorjahresmeister erfolgreich ihre Titel. St. Leon-Rot lieferte sich mit dem Hamburger GC Falkenstein ein enges Match, das die Kurpfälzerinnen mit 5,5:3,5 für sich entschieden.

Noch knapper ging das Herren-Finale zwischen Hubbelrath und Hamburg mit 6,5:5,5 aus. Über die Bronzemedaille jubelten die Damen des G&LC Berlin-Wannsee und die Herren des GC Mannheim-Viernheim. Insgesamt ließen sich 5.000 Zuschauer das Saisonhighlight der Kramski DGL presented by Audi nicht entgehen – ein neuer Rekord für die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft.

St. Leon-Rot verteidigt Titel

„Ich bin sehr stolz darauf, mit den Damen hier beim Final Four sein zu dürfen und natürlich auch auf die Leistung meiner Mannschaft“, freut sich Pascal Proske, der das Team des GC St. Leon-Rot erst vor dieser Saison erst übernommen hatte. „Die Hamburgerinnen haben es uns nicht leichtgemacht, es war ein super spannendes Match mit sehr starken Gegnern. Dementsprechend umso stärker, dass die Mädels die Partie gewonnen haben!“ Nach den Vierern waren Sophia Popov und Co. 2:1 in Führung gegangen. Anschließend waren es Leonie Harm, Celina Sattelkau und Sophia Popov, die ihre Einzel gewannen und damit den Meistertitel unter Dach und Fach brachten.

Hubbelrath zum dritten Mal in Folge Meister

„Ich bin sehr erleichtert. Die Vierer sind gut gelaufen, aber dann wurde es immer enger. Ich bin froh, dass es gereicht hat. Lochspiel ist immer anders und liegt uns besonders gut“, sagte Hubbelraths Meistertrainer Roland Becker, dessen Kader unerwartet Unterstützung durch European-Tour-Spieler Maximilian Kieffer bekommen hatte. Dieser reiste nach seiner Matchplay-Niederlage in Bad Griesbach nach Köln und freut sich über den Titel mit der Mannschaft: „Es ist super cool, mit den Jungs hier gewonnen zu haben und zum dritten Mal in Folge Meister zu sein.“

Kieffer hatte den Punkt seines Vierer-Matches gemeinsam mit Julian Baumeister noch gegen die stark aufspielenden Hamburger Michael Thannhäuser und Carl Anton Kolloß geteilt, bevor er das Einzel gegen Gregory Wiggins 5&4 für sich entschied. Ebenso Punkte für Hubbelrath holten Kenji Nakajima und Luis Obiols, was trotz der Hamburger Aufholjagd zum 6,5:5,5-Sieg reichte.

Bronze an Berlin-Wannsee und Mannheim-Viernheim

Während die Damen des G&LC Berlin-Wannsee das Spiel um Platz drei gegen den Münchener GC von Beginn an dominierten und mit 6,5:2,5 deutlich gewannen, lieferten sich der GC Mannheim-Viernheim und der Stuttgarter GC Solitude bis in den Abend hinein ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um die Bronzemedaille, das auch nach den Einzeln noch keinen Sieger gefunden hatte. Damit musste es im Stechen entschieden werden. Hier siegten die Mannheimer schließlich im vierten Play-off, nachdem zunächst Alexander Herrmann sein Match für Stuttgart gewonnen hatte, Hurly Long ausglich und der erste Anlauf zwischen Maximilian Oelfke und Maximilian Herrmann keinen Sieger fand. Erneut auf Bahn neun abgeschlagen, gewann Oelfke das Loch und sicherte so Bronze für den Meister von 2014.

 

Ausführliche Informationen zum Final Four sowie Stimmen, Ergebnisse und Bildergalerien finden Sie unter www.deutschegolfliga.de

 

Die Meister 2017, GC St. Leon-Rot und GC Hubbelrath, erhalten von Audi für je ein Jahr je einen Audi SQ7 (Foto: Audi/Minkoff)

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