Masters 4.Tag: Reed im grünen Jacket - golfen.cc

Masters 4.Tag: Reed im grünen Jacket

Patrick Reed
Siegreich in Augusta: Der 27-jährige Texaner Patrick Reed. Foto: Callaway

Er hat es geschafft. Der sonst schon mal als Großmaul bekannt gewordene 27-jährige Texaner zeigte eine meisterliche Vorstellung am letzten Tag der Masters in August. Auf dem durch den Regen am Samstag nicht ganz so schwierigen Geläuf des National Golf Courses konnte Patrick Reed mit einer 71er Runde nicht triumphieren, es reichte aber, um seine Verfolger in Schach zu halten. Mit 15 unter rettete er sich knapp vor Rickie Fowler ins Ziel, der mit einer 67er Schlussrunde richtig Dampf machte. Am Ende gingen ihm aber die Löcher aus. Ein Birdie auf der 18 reichte nur zum zweiten Platz (-14).

Patrick Reed im Augenblick des Triumphs.                                                         Foto: David Cannon/Getty Images für Hublot

Ein weiterer Texaner, Jordan Spieth, kam mit -13 auf den dritten Platz. Der Spanier Jon Rahm hatte mit -11 und dem alleinigen 4. Platz die Ehre, bester Europäer zu sein. Rory McIlroy (-9/T5) verspielte seine Chancen durch eine mäßige 74er Schlussrunde, während der am Knöchel verletzte Tony Finau (er überdehnte sich sein Sprunggelenk beim Jubel über eine As beim Par-3-Contest schwer) mit einer tollen 66er-Schlussrunde fünf Plätze gut machte (-7/T10).

Langer erneut bester Deutscher

Einmal mehr bewies Bernhard Langer, dass auf ihn Verlass ist. Als bester Deutscher spulte er auch am Schlusstag eine Par-Runde ab und belegte am Ende den geteilten 38. Platz (+3). Martin Kaymer endete mit +6 auf dem geteilten 48. Platz abgeschlagen. Der Österreicher Bernd Wiesberger verlor zwar neun Plätze und markierte mit einer weiteren Par-Runde den geteilten 24. Platz (-1).

Zurück zum Sieger. Patrick Reed legte bereits am zweiten Tag den Grundstein für seinen Sieg. Er spielte mit neun Birdies (bei drei Bogies) eine hervorragende 66-er Runde. Er, der gebürtige Texaner, der nur 8 Kilometer vom Augusta National Golf Course ins College ging, war am Sonntag bei seinem ersten Masters-Auftritt am Ziel seiner Träume. Als er das grüne Jacket aus der Hand des Vorjahressiegers Sergio Garcia entgegennahm, bekam auch er feuchte Augen. Er konstatierte: Es war ein bisschen härter als ich mir das vorstellte, eine Führung nach 54 Löchern nach Hause zu spielen.“ Neben McIlroy und Ricky Fowler war es vor allem der andere Texas Boy, Jordan Spieth, der mächtig Druck von hinten machte. Spieth starte in den Tag mit acht Schlägen Rückstand auf Reed. Mit einer 64er-Runde, eine der besten des Turniers, kam er mächtig auf. Am Ende aber rettete sich Reed über die Linie.

Standortbestimmung für Tiger Woods

Siegreich ist Tiger Woods derweil nur beim Werbe-Shooting. Foto: Nike/France

Noch ein Wort zum von manchen als Geheimfavoriten deklarierten Tiger Woods. Der inzwischen über 40-Jährige kann erstmals in diesem Jahr wieder schmerzfrei spielen. Nach durchwachsenen Runden von 73, 75 und 72 steigerte er sich am Schlusstag auf achtbare 69 Schläge und belegte den geteilten 32. Rang (+1). Für einen Tiger Woods sind 16 Schläge hinter dem Sieger zu landen sicher nicht das Ziel, aber eine Standortbestimmung ist’s allemal, was er bei einem so schweren Major derzeit leisten kann.

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