Rio 2016: Park dominiert - golfen.cc
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Rio 2016: Park dominiert

Goldmedaille an Inbee Park aus Südkorea, Foto: Tristan Jones/IGF

Egal, wie viel Wind am Nachmittag auf dem Olympic Golf Course aufkam. Eine ließ sich nicht davon stören: Inbee Park. Die stämmige Koreanerin erzielte an den Löchern 3 bis 5 drei Birdies und zog ihren Verfolgerinnen auf und davon. Am Ende war es eine ungefährdete 66-er-Runde, um mit fünf Schlügen Vorsprung vor der Neuseeländerin Lydia Ko (-11) und der Chinesin Shangshang Feng (-10) die Goldmedaille zu holen.

Hinter diesem Trio sortierten sich die Japanerin Harukyo Nomura (-9), US-Girl Stacey Lewis (-9), eine weitere Koreanerin, Amy Yang (-9) auf dem geteilten vierten Platz.

Die beiden Deutschen, heute gemeinsam in einem Flight unterwegs, übten sich derweil im Paarlauf. Sie hielten jeweils ihr Ergebnis des dritten Tages mit einer ausgewogenen Anzahl aus Birdies und Bogeys. Am Ende hatte im innerdeutschen Wettbewerb Caro Masson die Nase vorn und belegte mit -2 den geteilten 21. Platz, während Sandra Gal mit -1 auf dem geteilten 25. Platz landete.

Das sagen die Deutschen Olympiateilnehmerinnen

Caro Masson am 2. Tag © Stan Badz/PGA TOUR/IGF

Caro Masson am 2. Tag © Stan Badz/PGA TOUR/IGF

Caroline Masson: „Ich bin ein bisschen zwiegespalten, aber insgesamt ist das Fazit ganz positiv. Es war sehr anspruchsvoll, gerade mit dem Wind. Ich denke, es war ein super Anfang für Golf bei den Olympischen Spielen und es war ganz toll dabei gewesen zu sein. Es war eine riesen Erfahrung im olympischen Dorf zu wohnen, die anderen Athleten zu treffen und sich mit Ihnen auszutauschen. Alles in allem eine fast überwältigende Erfahrung. Es wird noch ein paar Tage dauern bis es gesackt ist. Auch wenn es sportlich nicht so lief wie ich mir das erhofft habe, muss man diese Erfahrung mitnehmen und hoffen, dass man in vier Jahren in Tokio nochmal dabei ist.“

Sandra Gal: „Insgesamt bin ich schon zufrieden mit den letzten beiden Tagen. Ich hatte heute Morgen das Ziel, dass ich unter Par finishe und das hat ganz gut geklappt. Es wäre natürlich viel mehr drin gewesen. Zum einen hatte ich die Verletzung am zweiten Tag und zum anderen war vieles neu für uns in dieser Woche. Es sind so viele neue Eindrücke entstanden, das kann man schwer in Worte fassen. Ich habe versucht, mich auf Golf zu konzentrieren und nicht viele andere Sportarten zu schauen, obwohl man es möchte. Insgesamt glaube ich, dass Golf aber einen guten Eindruck hinterlassen hat und das es ein toller Erfolg war.“

Beste Runde des Turniers an Maria Verchenova

Aufsteigerin des Tages war die immer topmodisch gekleidete russische Proette Maria Verchenova. Die Russin zeigte mit der besten Runde des Turniers, einer 62, wozu sie im Stande gewesen wäre. Sie belegte am Ende mit -4 den geteilten 16. Platz und machte einen Sprung um 25 Plätze nach oben.

Noch ein Wort zum Zuschauerinteresse: Der Besuch auf der Golfanage war auch am vierten Tag sehr mäßig. Im Interesse des Golfsports bleibt zu hoffen, dass die Golf begeisterten Japaner in vier Jahren mehr Interesse zeigen werden.

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