Sachs und Städler sind die neuen Deutsche Meister - golfen.cc

Sachs und Städler sind die neuen Deutsche Meister

Stefan Sachs
Stefan Sachs, der Sieger in der AK 50. Foto: DCV

Stefan Sachs vom GC Kassel-Wilhelmshöhe und Christoph Städler vom G&LC Semlin am See setzten sich bei den Deutschen Meisterschaften der Altersklassen (AK) 50 und 65 gegen die Konkurrenz durch. Bei besten äußeren Bedingungen im Hamburger GC Falkenstein spielten Mitte  Mai insgesamt 118 Herren um die zwei begehrten Titel.

 

Sieg nach einer schlechten Woche

In der AK 50 blieb Stefan Sachs (Handicap 1,6) geduldig und wurde am Ende dafür belohnt. Nach Runden mit 72 und 73 Schlägen auf dem Par-71-Platz lag der neue Deutsche Meister zunächst mit nur einem Schlag Rückstand auf den Titelverteidiger Martin Birkholz vom Krefelder GC (+0,3) auf Rang zwei. Mit der besten Runde des Finaltages schob er sich am Führenden vorbei und sicherte sich seine erste Meisterschaft. „Der Titel kommt für mich völlig unerwartet. Letzte Woche habe ich noch ziemlich schlecht gespielt und daher fehlte zunächst das Selbstvertrauen. Es ist aber alles rund gelaufen und ich habe drei gute Runden gespielt“, sagte Sachs, der sich darüber freute, dass sein Plan am Ende aufging.

 

Christoph Städler

Christoph Städler vom G&LC Semlin am See verteidigt seine Führung am Finaltag bis zum Schluss und freut sich über das maßgeschneiderte Siegerjacket von Kuhn Maßkonfektion. (Foto: DGV)

Kopf-an-Kopf-Rennen bei AK 65

In der AK 65 lieferte sich der neue Deutsche Meister Christoph Städler (1,9) ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit Titelverteidiger Karlheinz Noldt vom GC Hamburg Wendlohe (1,9). Städler war nach zwei Runden mit 77 und 75 als Führender mit einem Schlag Vorsprung in den Finaltag gegangen. Die Entscheidung über den Sieg fiel an der 17. und 18. Bahn, als der Verfolger jeweils einen Schlag mehr brauchte, so dass Städler letztlich mit 226 Schlägen (+13) siegte.

 

Weniger Power, weniger Rough

Das Erfolgskonzept des Champions überraschte auf den ersten Blick: „Ich habe etwas Hüftprobleme gehabt und deshalb nur mit 85 Prozent Power gespielt. Ich glaube, das war das Geheimnis, denn ich habe keinen Ball ins Rough geschlagen und den Ball immer im Spiel gehalten. Auf 54 Löchern habe ich so nur ein einziges Doublebogey gespielt. Das hat es letztlich wohl ausgemacht“, sagte Städler, der in seiner langen Laufbahn bereits Deutsche Meistertitel bei den Junioren, den Herren und den Senioren sammelte.

Die beiden neuen Deutschen Meister, Stefan Sachs und Christoph Städler, erhielten den begehrten Wanderpokal ihrer Altersklasse und einen Gutschein für ein maßgeschneidertes Siegerjackett von Kuhn Maßkonfektion.

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