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Selbsterkenntnis mittels GPS-Watch

Die Zahlen zeigen die Distanz Mitte Grün (mittlere Zahl), vorderes und hinteres Ende.

Die Zahlen zeigen die Distanz Mitte Grün (mittlere Zahl), vorderes und hinteres Ende. Links unten die Distanz des letzten Schlags.

Ich glaube, das ist inzwischen meine fünfte GPS-Uhr. Nein ich bin kein Technik-Freak und muss immer das neueste auf dem Markt Befindliche haben. Nein: Es verwirrt mich nur, wenn die Uhr zu viel kann. Ich hatte bis jetzt nie die passende GPS-Uhr gefunden. Meist waren sie mir mit Technik zu überfrachtet, konnten viel mehr als mein Spieltrieb der Uhr abverlangen wollte und konnte. Die neue TomTom Golfer 2 allerdings hat das Zeug, an meinem Handgelenk viele, viele Runden zu überdauern.

Ein Seitklick auf dem Universalknopf und eine Auswahl der erkannten Golfplätze steht zu Verfügung. Den richtigen auswählen und los geht’s. Neu im Vergleich zur bisherigen „Golfer“: Die „Golfer2“ meldet sich zur Bestätigung des Schlags durch ein Rütteln nach jedem Schlag, zählt diesen mit (also vorsichtig bei Probeschwüngen!) und mißt die Schlaglänge. Ernüchternd, was hier zu Tage kommt. Am Ende muss noch manuell die Puttanzahl eingegeben werden und fertig ist die elektronische Scorekarte.

Natürlich besitzt die „2“ alle Features, die auch schon der Vorgänger hatte. Bunker, Wasserhindernisse und Doglegs werden angezeigt. Vorderkante, Hinterkante und Art werden digital abgebildet. Wenn dann noch der Schlag tatsächlich 140 Meter weit geht – absichtlich und nicht zufällig, kann einer guten Runde nichts mehr im Wege stehen. Weltweit sind es 40.000 Plätze, die gespeichert sind. Per Internet-App sind updates ständig kostenlos erhältlich.

Nach der Runde werden die Daten der "Golfer 2" auf das IPad oder das iPhone übertragen.

Nach der Runde werden die Daten der „Golfer 2“ auf das IPad oder das iPhone übertragen.

Das ist aber noch nicht alles: Nach der Runde verbindet sich die GPS-Uhr via Bluetooth mit dem iPhone oder iPad und überträgt die Daten. Danach stehen auf dem Phone oder Tablet zahlreiche Daten zur Verfügung. Meine komplette Runde mit allen Schlägen – auch den kläglichen – erscheint zur Nachbereitung der Runde auf dem Display. Die Fairways und das Design entspricht real meinem gespielten Golfplatz. Die Luftaufnahmen zeigen jedes Fairway. Ein Tool für alle Golfer, die das Spiel ernster nehmen und sich verbessern wollen. Dazu trägt auch die Schwunganalyse bei.

Allerdings sollten die Ergebnisse nicht zu „Selbstmedikation“ genutzt werden. Der Gang zu einem Pro können alle diese nicht ersetzen. Die Daten der „Golfer2“ dienen zur Selbsterkenntis. Und noch ein Effekt: Ich nutze die „Golfer2“ als Tagebuch meiner Golfreisen. So sammeln sich auf dem iPad im Laufe der Zeit gespielte Runden und ihre Ergebnisse Fairway für Fairway. Allerdings habe ich noch keinen Dreh gefunden, zwischendurch ganz simpel die Uhrzeit abzulesen, ohne den Aufzeichnungsmodus der Uhr zu verlassen. Aber dafür gibt es sicherlich einen Trick…

Die TomTom Golfer2 gibt es seit 20. Mai im Handel. Die unverbindliche Richtpreis beträgt 249 Euro. Bald wird es auch Wechselarmbänder in verschiedenen Farben (rot und blau) geben, augenblicklich sind Band und Uhrgehäuse schwarz oder grau. Die Uhr ist Wetter- und Wasserfest bis 40 Meter Tauchtiefe. Der Akku läßt sich mittels USB-Stecker laden und hält bis zu 10 Stunden oder zwei Runden.

BS

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